Tiefgarage Ebertplatz

TIEFGARAGE widmet sich aktuellen künstlerischen Praktiken in der Bildenden Kunst, wie z.B. disziplinenübergreifende Projekte oder ortsspezifische Arbeitsweisen, bei welchen die Eingriffe in einen Dialog mit den räumlichen, akustischen und sozialen Bedingungen am Ebertplatz treten. Die großen Fensterfronten des Raumes sind dabei wie Trennwände zwischen zwei absurden Welten: eine grelle, laute Kunstblase und ein schwach beleuchteter Brutalismusbau in einem ebenso rohen, öffentlichen Raum.

Die eingeladenen Künstler zeigen eine Installation im Innenraum des Kunstortes für die Dauer von etwa 6 Wochen. Die Ausstellung wird begleitet durch Performances aus dem Bereich Experimentalmusik, Noise, Drone, Improvisation oder Neuer Musik.

Positionen, die sich mit Architektur, stätischem Raum und besonders der Passage am Ebertplatz Köln auseinandersetzen, stellen ebenso einen Schwerpunkt der Programmatik dar. Seit vielen Jahren diskutiert die Stadt im Rahmen des „Masterplans Ringe“ neben der Planierung des Kunstortes, an dem auch die Räume Bruch & Dallas, Gold+Beton und das Labor aktiv sind, auch über die Möglichkeit einer Tiefgarage an diesem Ort. 2011 von der FDP in die Runde geworfen, entschied sich der Stadtrat gegen die kostspielige Erweiterung der Anliegerflächen in der Innenstadt um maximal 222 Parkplätze.

Vielleicht schaffen wir es, während die Machbarkeitsstudie noch läuft, 222 Künstler in der Tiefgarage zu parken und das Potential dieses Ortes würdevoll auszuschöpfen – bis dann irgendwann ab 2018 die Planierraupe kommt und diesen kuturellen Nährboden dem Boden gleichmacht.

Leitung & Konzept: Maria Wildeis
Assistenz: Santiago Alvarez Rodriguez
Die Tiefgarage ist Mitglied des Brunnen e.V. und wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und RheinenergieStiftung Kultur

Öffnungszeiten:
Fr&Sa 16-19 Uhr (nur während laufender Ausstellungen)
Und zu den Veranstaltungen.


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Vielen Dank für die Unterstützung durch:

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Förderprogramm des Kulturamt der Stadt Köln: =>www.stadt-koeln.de//kulturfoerderung
Förderprogramm der RheinEnergieStiftungKultur: http://rheinenergiestiftung.de/

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